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Kugelrund ist gerade richtig!

Wir wussten es schon immer: Die Evolution hat einfach keinen Anstand. Erst lässt sie arme Meeresbewohner an Land krabbeln, um sich mit den dortigen Widrigkeiten und der gemeinen Schwerkraft zu plagen, dann ging‘s auch noch in die Lüfte – natürlich nur um die schon gebeutelten Landbewohner zusätzlich mit den Exkrementen fliegender Riesensaurier zu malträtieren – und schließlich machte sie ihren größten Fehler – und erschuf uns.
Solche und ähnliche Gedanken schossen uns durch den Kopf, als wir beschlossen, es besser zu machen! Es galt der Evolution zu zeigen, was wirklicher Fortschritt ist! Da wir leidenschaftliche Fotoartisten sind, wussten wir, dass es etwas mit Kameras oder Kamerastativen zu tun haben musste. Eine neue Kamera zu entwickeln dauerte uns zu lange, also fiel die Wahl auf ein neues Stativ. Wir kannten bis dato Dreibeiner, Zweibeiner (durch den Spiegel), Einbeiner, aber wir kannten noch keinen Keinbeiner! Also machten wir uns ans Werk und heraus kam der runde Keinbeiner für alle Fälle und jedes Foto. Überall einsetzbar, kinderleicht zu bedienen, wind- und wasserfest und ein kompaktes Fliegengewicht – ein evolutionärer Stativ Superstar. Lediglich der Name ließ noch ein kleines bisschen zu wünschen übrig, also tauften wir unser neues Stativ-Baby einfach auf BallPod!

Tripod: Der dreibeinige Herrscher mit dem Zeitreservoir

Fotografen nutzen dreibeinige Stative, also Tripods, schon seit langer Zeit. Wie die ersten Tripods aussahen, haben wir alle schon in Wildwestfilmen zu sehen bekommen, in denen ein meist etwas skuriller Fotograf mit einer historischen Kamera und chemischen Blitz die Helden der Stunde aufnahm. Das Ausrichten der drei Beine eines Tripods erlaubt eine sehr stabile Plattform für die jeweils verwendete Kamera. Über eine separate Einstellungsmöglichkeit der Länge der Beine lassen sich unebene Untergründe ausgleichen. Die Ausrichtung der Kamera erfolgte über verschiedene Systeme. Heutzutage werden Kugelgelenke verwendet, auf denen man seine Kamera einrastet. Um die Kamera in den gewünschten Abschusswinkel zum Fotografieren zu bringen, kann man diese entweder mit der Hand oder mittels eines kleinen Schwenkarms in alle Richtungen innerhalb eines bestimmten Radius bewegen. Das funktioniert sehr gut und hat sich über sehr viele Jahre bewährt. Das weiterhin größte Problem beim Verwenden eines Tripods ist die Zeit, die man zum Aufbau und Ausrichten braucht. Je nach Unebenheit und Schräge des Untergrundes braucht es mehr oder weniger lang, um die Länge jedes Stativbeines einzustellen. Anschließend muss man dann noch die Kamera in den richtigen Schusswinkel bringen.
Zudem kommt bei Standardtripods das nicht unerhebliche Gewicht und die alles andere als kompakte Größe zum Tragen. Ein Mini Stativ bzw. Mini Tripod ist zwar wesentlich leichter und kompakter, aber die Einstellungszeit bleibt gleich lang. Tripods werden von Hobbyfotografen, Fortgeschrittenen und Profis gleichermaßen verwendet.

Monopod: Der Einbeinige unter den Stativen

Ein Monopod ist ein ausfahrbarer Stab mit einem Gewinde oder Schnappverschluss für die Kamera. Ein Monopod ist relativ leicht und lässt sich auf sehr kompakte Größe zusammenschieben. Er ist daher ziemlich praktisch, wenn die Kamera ruhiger gehalten werden soll, als in der Hand. Ein Monopod ist ruckzuck ausgefahren und einsatzbereit. Nachdem die Kamera arretiert worden ist, kann man Position und Schusswinkel jederzeit schnell ändern, wodurch ein Monopod deutlich zeiteffizienter als ein Tripod ist. Trotz allem wird der Monopod nur von fortgeschrittenen Fotografen und Profis benutzt, da der Monopod nur unter bestimmten Lichtverhältnissen Sinn macht. Der große Nachteil des Monopods ist der, dass die Kamera zwar ruhiger als in der Hand auf dem Stab steht, aber das Gleichgewicht immer noch vom Fotografen gehalten werden muss und damit immer auch eine leichte Bewegung des Stabes erfolgt. Komplett wackelfreie Fotos unter schwierigen Lichtverhältnissen werden mit dem Monopod also nicht drin sein. Dafür braucht es einen absolut stabilen und unbeweglichen Untergrund.

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BallPod: Sexy Kurven zum Kneten

Der BallPod ist ein einfaches, aber überaus effizientes Stativ für deine Kamera. Er ist unsere persönliche Spitze der Evolution, denn er sieht nicht nur gut aus, sondern fasst sich auch gut an. Und in Sachen Funktionalität geht es bei ihm natürlich auch rund. Die Kamera wird einfach auf der Spitze des BallPods aufgedreht. Der BallPod wird mit Kamera, Action-Cam oder Smartphone an beliebiger Stelle positioniert und innerhalb von ein paar Sekunden so zurechtgeknetet, dass der ideale Winkel zum Fotografieren eingestellt ist und schon kann es losgehen. Das Außenmaterial ist aus farbigen Silikon und sehr robust. Innen wird ein spezielles Granulat verwendet, das in jede gewünschte Form geknetet werden kann. Wir wissen eines jedenfalls ganz genau: Schneller als mit dem BallPod kommt man mit keinem Stativ zum Schuss!